Galerie

E i n l a d u n g

zur Betrachtung einer Auswahl meiner Werke

 

 

 

Seelenlandschaft I Das offene transparente Buch G E G E N W A R T Am Jakobsbrunnen 2006 Plexiglas-Aluminium-Strohalm 20 x 30 … Frau, die Zeit ist da, wahrhaft Gegenwärtig – wo die wahren Anbeter dem Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten, und solche sucht der Vater“ tun was zu tun ist in Geist und Wahrheit

 

 

 

Seelenlandschaft II Der Geistliche Berg 2008 – 2018 Öl auf Leinwand 100 x 120 „Ich bin ein Berg in Gott / und muss mich selbersteigen / Daferne Gott mir soll sein liebes Antlitz zeigen. Ang. Silesius Jetzt weiss sie, dass der Kosmos ihr Körper ist und der Geist des Kosmos ihr Blut ist. Das ist mein Körper, das ist mein Blut. Iss, was du vor dir hast… Esz. 3,1

 

 

 

 

GegenwArt Göttliches Entwerden 1980 Aquarelle auf Papier 50×70

 

 

 

GegenwArt 1980 Aquarelle auf Papier 50×40

 

 

 

GegenwArt Festung Hohen Salzburg 1980 Fibrierungen im Leerraum-Pastelle / Aquarelle auf Papier50 x 70 „Everything beautifull has a mark of eternity“ Simone Weil

 

 

GegenwArt 1980 Pastelle auf Papier 50 x 70

 

 

GegenwArt in der Leere offenbart sich der Weg, 1980 pastell auf papier 40×70

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GegenwArt… bin es ich? 1980 Pastelle / Aquarelle auf Papier 50 x 70″ If we go down into ourselves, we find that we possess exactly what we desire.“ Simone Weil

 

 

 

Intuition – Akt der Gnadeaufgabe, 1989 Aquarelle 30 x 50. endlose Ernte, die sich selbst in uns erntet und sich selbst in uns ernten läßt. Wie zögernd stehen wir in den Überfluß! Sende dann uns dein Licht, die Kraft und die Erkenntnis, damit wir tieferes Leben ernten bis in die Wurzeln deiner immer sprudelnden, quellenden Offenbarungen. Thomas 73 E. van Ruysbeek. Diese absolute Einheit, die keinen Gegensatz hat, ist das absolut Größte – Gott. Nikolaus von Kues

 

 

 

GegegnwArt 1989 Kohle 50 x 70 „Everything beautifull has a mark of Eternity“ Simone Weil

 

 

GegenwArt 1989 Kohle 50 x 70

 

 

GegenwArt 1989 Kohle 50 x 70

 

 

 

Judit 2011 Acryl auf Styropor 120 x 170 Solange Judit lebt braucht Israel sich nicht fürchten. Dorothe Sölle

 

 

 

 

Karsamstag 1997 Holzkohle auf Papier A4 Der Tod aus welchem ein neues Leben blühet.

 

 

 

GegenwArt 1989 Tusche auf Papier 50 x 70 Lebenlanges künstlerisches Schaffen als Gebet.

 

 

 

Wilhelmina 1992 Kohle 50 x 70 Die GegenwArt eröffnet sich dem Du, einen Weg zur schöpferischen Kreativität.

 

 

 

2002 Feder Tusche Gouache Auschnitt A4

 

 

 

Stille – sterben – auferstehen 1989 Kohle Aquarelle Gouache auf Papier 20 x 50

 

 

In dir Alles, 1989 Aquarelle 50 x 70. Auch wenn keine Spur mehr da ist… gibt sie nicht auf . „Warte auf die Göttliche Geburt in dir: Du findest alles Gute allen Trost alle Wonne alles Sein und alle Wahrheit versaümst du dies so versäumst du Alles“. Meister Eckehart

 

 

Leben sterben auferstehen Mutter Teresa Kontemplation in aktion, 1997 Aquarelle auf Papier 25×25

 

 

Überwindung der Welt, hinüber zum jenseitigen Ufer… ruhend hineinhorchend schaut sie die Stille, die trägt. Das ich ist unverloren, aufgehend in deinem Atem 2002 Aquarelle auf Papier 50 x 70.

 

 

Geburtsschrei-sterbensakt „Gottes Nabelschurr reisst nie“ 2011/12 Öl auf Leinwand 4 x 25 x 25

 

 

Weihnacht Effata! : Öffne dich! 2000 Öl auf Leinwand 30 x 50

 

 

Ort Penuel 2013 … in meiner erste Ursache stehend… der Kampf Jakob mit… oder begleite deine fassungslose Fassungslosigkeit/ in den Ungrund endlos sinkend… Gouache auf Buchkarton 180 x 300

 

Man muss zwei gewesen sein, ehe man eins werden kann.

Oder “ Zwei gekreuzte Schwerter; die Geister des Kriegers – Wie eine Lotusblume im Feuerglanz scheinend – Schwing dich hoch hinauf, durcheile den Raum. Die beim Kampf gekreuzten Schwerter sind als Bild für die aufs höchst gesteigerte Konzentration des Geistes zu verstehen“ Katsuki Sekida.  Die äußerst scharf konzentrierte Geistesverfassung „… ist paradoxerweise das akzeptieren Gottes das uns befreit von der Tyrannei durch Menschen, denn wenn wir ihm dienen, ist es uns nicht länger gestattet, unseren Geist in der Knechtschaft anderer Menschen zu entfremden. Gott lud die Kinder Israels nicht ein, aus der Knechtschaft in Ägypten auszuziehen, sondern er b e f a h l ihnen, das zu tun“ Thomas Merton. Eine Gnade Aufgabe Gottes an Gott.

„Wenn du gefunden hast/ und die Wunder der Offenbarung verstehst/ begleite deine fassungslose Fassungslosigkeit/ in den Ungrund endlos sinkend/ denn immer ist das Wunder du selbst/ und die Allmacht die es dir gibt/ ist die Macht des Alls die dich Erschuf/ Du ichlos gewordener Allmächtiger“ Thomas 2 Erik van Ruysbeek

 

Portrait

 

 

 

Auge in auge 2004 ölkreide auf leinwand 30×40

 

 

Katharina 2005 Ölfarben auf Leinwand 100 x 120

 

 

 

 

Gerd 2005 Öl auf Leinwand 80 x 120

 

 

 

Klara 2015 Aquarelle auf Papier 30 x 30

 

 

 

 

 

Manot 2005 Aquarelle auf Papier 50 x 70

 

 

 

Simone Weil 2009 Kugelschreiber A4 „All the natural movements of the soul are controlled by laws analogues to those of physical gravity. Grace is only exeption. Grace fills empty spaces, but it can only enter where there is a void to receive it, and it is Grace itself which makes this void. The imagination is continually at work filling up all the fissures though which Grace might pass. Gravity an Grace Simone Weil

 

 

 

Etty Hillesum, 2017 Tusche Laviert A4

 

 

 

 

 

Johanna 2017 Kalligraphy auf Japanpapier 80 x 55

 

 

 

 

Tizian, 2016 Tusche auf Papier A4

 

 

 

 

 

ALbert Einstein, 2016 Tusche Feder laviert A4 Wir haben ein geistiges Sehen, welches in das schaut, was früher ist als alle Erkenntnis. Nikolaus von Kues

 

 

 

 

 

 

Heidi die Blumenbinderin, 2005 Ölfarben Gouache auf Leinwand 80×100

 

 

 

Editha Gruberova, 2004 Aquarelle stift laviert 50×70

 

 

 

 

Alma, 2005 Kohle Aquarelle auf Papier 50 x 70

 

 

 

 

Franziska, 2006 Kohle Aquarelle 50 x 70

 

 

 

 

Elisabeth, 2009 Aquarelle auf Leinwand 80×100

 

 

 

 

Leonie, 2015 Gouache auf Leinwand 80 x 100

 

 

 

 

 

Gerd, 2006 Stift Sepia laviert 50 x 70

 

 

 

 

 

Tanz der Vampire Katharina, 2005 Aquarelle auf Leinwand 100 x1 40

 

 

 

Waldgeist Jakob, 2005 Aquarelle auf Leinwand 100 x 140

 

 

 

Flußgeist Philipp, 2005 Aquarelle. auf Leinwand 100 x 140

 

 

 

 

 

Klara, 2006 Ölfarben auf Leinwand 80 x 100

 

 

 

 

 

Johanna 2005 Ölfarben auf Japanpapier 75 x 105
Johanna, 2005 Ölfarben auf Japanpapier 75 x 105

 

 

 

 

 

 

Peter, 2015/17 Öl auf Leinwand 50 x 80

 

 

 

 

 

Martina, 2004 Aquarelle auf Leinwand 100 x 140

 

 

 

 

 

Ernesto Cardenal im Kardinal Königshaus, Wien 15.03.2006 Kohle auf Papier

 

 

 

 

 

Spiegelbild …  ich bin das Spiel, worin, /  jenseits der Zeit / das Licht sichselbst schöpft. Stift Zwettl 2016 Kugelschreiber A4 Heft

 

 

 

 

 

Spiegelbild, 1989 Aquarelle auf Papier 30 x 40

 

 

 

 

 

Du, 1993 Acryl auf Leinwand 70 x 100

 

 

Thomas Merton 2012 Bleistift Tusche A4

 

 

David Steindl – Rast, 2017 Tusche Aquarelle A4

 

 

 

 

 

Ermin Döll, 2017 Aquarelle A4

 

 

 

 

 

Enomiya Lasalle, 2008 Feder Tusche laviert 30 x 40

 

 

 

 

 

Julia 2014 Öl auf Leinwand 80×100

 

 

 

 

 

Alma, 2005 Aquarelle 50 x 70

 

 

 

Johanna 2005 Sepia auf Leinwand 100 x 120

 

 

 

Angelika Sommermorgen 2004 Pastelle auf Papier 50 x 70

 

 

 

 

Roland 2004 Sepia Tusche auf Japanpapier50 x 50

 

 

 

 

 

Lena Sommermorgen 2004 Aquarelle pastelle auf Papier 50 x 70

 

 

Du Aug‘ in Auge bist

ein umfassender Spiegel

der einfachen Ewigkeit

 

in deinen Augen

hab ich mich gefunden

„sei du dein,

und ich werde mein sein“

 

 


Themen

 

 

Das Paar – Sehnsucht nach einer neuen Umgebung der Mitmenschlichkeit, 1979 Kohle auf Seidenpapier 20 x 30

 

 

 

 

 

Kosmische Umarmung, 1992 Aquarelle/Mischtechn. auf Leinwand 120 x 200 Das Buch der sieben Siegel oder warum wir uns selber im Wege stehen…

 

 

 

 

 

Bileam am Puregg Fuße des Hochkönig, 2012 Aquarelle auf Leinwand 25 x 25.  Der/die SeherIn Bileam …Da öffnete der Herr dem Esel den Mund, und der Esel sagte zu Bileam: Was habe ich dir getan, das du mich jetzt schon zum dritten mal schlägst? Bileam erwiderte dem Esel: Weil du mich zum Narren hältst. Hätte ich ein Schwert dabei, dann hätte ich dich schon umgebracht. Der Esel…Bin ich nicht dein Esel, auf dem du seit eh und je bis heute geritten bist?…Da musste Bileam zugeben… Nun öffnete der Herr dem Bileam die Augen… Da verneigte sich Bileam… Num. 22, ff

 

 

 

 

 

Triptichon „Gwand aus deiner kosmischen Hand „, 2005 Aquarelle und Plaster 3 x 50 x 70 … Seid nackt./ Verbergt euch nicht in äußeren Formen./ Ursprung/ kann nicht mehr belogen werden. Thomas Logion 6 Erik van Ruysbeek

 

 

 

 

 

 

Das Geheimnis des Tiefpunkts, 2000 Aquarelle auf Papier A4 Ich bin da „Wenn ich mich von allem abwende und einem einzigen Gegenüber zuwende, dann werde ich zum Gegenüber für alles.“  Elisabeth Bowen

 

 

 

 

 

 

Vor dem inneren Altar vom Wasser des Lebens. O zeitlicher Mensch …,  2009 Öl auf Leinwand 120 x 160

 

 

 

 


 

 

 

Arbeitseinstellung

 

 

Homo Ludens der spielerischer Mensch urspüngliches Antlitz im Küchen-alltag, unten und auf dem Küchentisch ein kontinuierliches Geschehen, 2001 Mischtechn. auf Leinwand 80 x 160. Ein natürlicher Appetit läßt uns nicht nur nach dem Besitz von Wissen (scientia), sondern nach dem Besitz von Weisheit (sapientia) streben, nach Wissen also, das man schmecken kann. Nikolaus von Kues

Melle en Dana 2017 Aquarelle auf Papier A4

 

 

1993 Pastelle 50×70 Katharina All I need is Love / All I get is Homework

Die Fischersfrau, fünf Brote und zwei Fische – Brotvermehrung

Mutterschaft -Sohnschaft, 2011 Ölfarben auf Goldpapier 100 x 120

Hagia Sophia, 2009 Gouache auf Goldpapier 100 x 120

 Zurück zum Ursprung – Arbeitseinstellung

0der All I need is Love… / All I get is Homework…

oder die volle Integration von Martha und Maria Lk. 10.38… „wenn der Wille dem genügt, was die Einsicht gebietet… Um viele Sorgen bekümmerst du dich… Martha ist so wesenhaft, daß ihr Gewerbe sie nicht behindert.“ Meister Eckehart Deutsche Predigten und Traktate Diogenes. Oder die Einstellung zur Arbeit die Wu-wei-Mentalität (Nicht-tun) „Bleibe im Nicht-tun, im selbstlosen Gehorsam bleibt nichts ungetan“ ein Begriff aus dem Taoismus Kap.48. Es lädt ein zu Handeln oder Werken ohne Nebenabsichten, reines Handeln, ego-frei aktiv sein, nicht gegen die Natur der Dinge herangehen. Mutter Teresa hat bevor sie an die Arbeit gegangen ist meditiert um mit lauter Hingabe im selbstlosen Gehorsam ihr Tun als Kontemplation in Aktion geschehen zu lassen. Wagemutig geschehen lassen was unwissend auf einen zukommt um im reinen Gewahrsein den Anfängergeist agieren lassen zu können.

“ Nur ein Mensch voller Hingabe hat spirituelle Kraft. Durch Hingabe wirst du innerlich von der Situation frei. Dann kann es passieren, dass die Situation sich völlig ohne dein Zutun verändert.“ Eckehart Tolle

Burnout „Ich möchte wieder sehen“, ausschnitt 2004 öl auf leinwand 40 x 50

 

 

 

WeltbürgerIn – Unter den Himmel ist man zu Hause

Etty, 2011 Aquarelle A4 … Unter den Himmel sind wir Zuhause …

Unter den Himmel  bei sich zu Hause sein

Werde der du bist, sagt Julius Spier(ein Psychotherapeut, ihr Lebensfreund) zu Etty Hillesum eine jüdische, niederländische Mystikerin . Sind wir in unserer Seele zuhause, daheim. Bei Hadewijch lesen wir „Die Seele ist ein Wesen die sehend Gott is, und Gott ihr wiederum sehend ist.“ Jenseits aller Dualität wenn wir absichtslos offen sind steht uns diese Gnade zur Verfügung, darüber zu verfügen ist nicht unsere Aufgabe, wohl diese Seinsebene in uns zu entwickeln ist Lebensaufgabe. Es ist nämlich nicht das I c h, das hört oder sieht. Der Hl. Geist oder der Buddha Geist, die Intuition,  mit seiner erleuchteten Weisheit kann die Dinge mit wunderbarlicher Treffsicherheit unterscheiden.  Bankei nennt es „das ungeborene.“ Alle Dinge sind vollkommen erlöst im ungeborenen Sein. Jedermann ist damit begabt, diese Seinsebene , die hineinhorchende Schau muss Mann/Frau sich erarbeiten. Solange wir nichts über diesen großen Wert in uns selbst entdecken, wahrnehmen, entwickeln, gewahr sind, wissen wir noch nicht warum wir WeltbürgerInnen sind, und lassen uns unbewusst oder bewusst dirigieren durch gelebte Dualität. Im unmittelbaren Gewahrsein ist kein Irrtum, objektiver Geist ist sowie es ist, das wunderbare Wirken der erleuchteten Weisheit. Die Leere der ungeborene Geist, die Seele wirkt erleuchtend. „Diese absolute Einheit, die keinen Gegensatz hat, ist das absolut Größte – Gott“. Nikolaus von Kues

Elfriede Gerstl eine Jüdische Dichterin fragt in einem Ihrer Gedichte:

„wer ist denn schon bei sich

wer ist denn schon zu Hause

wer ist denn schon zu Hause bei sich

wer ist denn schon zu Hause

wenn er bei sich ist

wer ist denn schon bei sich

wenn er zu Hause ist

wer ist denn schon bei sich

wenn er zu Hause bei sich ist

wer denn“

Was verhindert die Einswerdung, die Erleuchtung, das bei sich zu Hause sein?

Dazu der Zen Meister Bassui: „Einzig euer laues Verlangen nach Wahrheit.“… die aktive Passivität der Unzufriedenheit liegt darin, dass ein Widerstand eine Auflehnung gegen etwas unabänderliches geleistet wird, der die übrigen Kräfte des Menschen lahm legt. sagt uns Etty Hillesum. Wir können das bei Gold- und Pech Marie im Märchen von Frau Holle erfahren. Im ursprünglichen Verbundensein – Leben: dazu Einstein: “ Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat. “ Die Gnade Gabe des Geistes verleiht die Freiheit in der Freisetzung wahrhafter Menschwerdung – Individuation ein spiritueller Lebensprozess. Die Gnade des intuitiven Geistes gewahr zu sein, darauf zu hören, ist das Temperament des Mystikers. Jeder Mensch, geboren vom ewigen Licht, ist damit begabt vom Ursprung her.

 

 

… Zurück zum Marktplatz leben. Verwende verantwortungsvoll und würdig, wie eine furchtlose, all das was dir begegnet und handle immer nach der Noblesse deiner spirituellen freien Natur…“ Hadewijch Brief 18