Meditation der Weg zum wahren Selbst. Zen ein Weg dazu.

 

Meditation der Weg zum wahren Selbst. Zen ein Weg dazu.

 

 

Die Wand 2011 Kohle auf papier

 

Immer mehr Menschen entdecken Zen als einen Weg, um … Kraft, Konzentration und Klarheit auf das Wesentliche zu entwickeln und bei den täglichen Anforderungen leistungsfähig und gesund zu bleiben. Durch die Zen-Meditation entwickelt man eine innere Balance und verstärkt die Energie, um Herausforderungen im Leben zu meistern und aus Gelassenheit Kraft zu schöpfen. Durch mentales Training des Bewusstseins werden ungeahnte Fähigkeiten offengelegt. Durch die Zen-Praxis entsteht eine große Schaffungskraft und Gestaltungsmacht, die einen befähigt, Dinge zu bewegen, sein Leben eigenverantwortlich zu führen und einen klaren Weg ohne Kompromisse zu gehen.

Zen ist zwar keine Religion, schließt jedoch Religiosität nicht aus. So praktizieren viele Christen innerhalb christlicher Klöster Zen.

“ Wer Gott liebt, hat keine Religion außer Gott.“  Rumi

Zen war und ist auch immer eine geistige Schulung für Führungskräfte. Zwischen 1950 und 1985 etablierte sich die Zen-Praxis in vielen großen Konzernen Japans als ein fester Bestandteil der Führungskräfte-Schulung. Mehr und mehr ist dies auch in Europa, besonders in Deutschland zu beobachten. Nach dem Motto wer sich selbst führen kann führt auch andere gut. Durch die Zen-Meditation finden Sie einen individuellen Zugang zu den eigenen Potenzialen. Es geht um innere Orientierung, Kraft, Stille, Intuition und Klarheit. Das mag zunächst abstrakt klingen, der Weg dorthin wird sich aber durch die Zen-Übung wie von selber entfalten.

Zen steht dem biblischen Auftrag sehr nahe. Suche zuerst das Reich Gottes und alles andere wird euch dazugegeben werden. Der Glaube an das unerforschliche Wirken des „Geistes, der weht wo er will“ bringt auch die ebenso unerforschliche und unfassbare Wirklichkeit der Gnade ins Bild. Auch in der Zen-Übung ist diese „Gnade“ sehr wesentlich. Meditation ist eine geistliche Übung, mit dem Ziel das Bewusstsein in einen Zustand zu bringen worin religiöse Erfahrung möglich wird.

Im Zen ist die Körperhaltung auch bedeutend, der Körper dient als Instrument der Achtsamkeit. In der Zenmeditation arbeiten Geist und Körper zusammen und zwar gleichzeitig, weil sie von Natur aus eins sind. Das aufrechte Sitzen ( zazen ) drückt Wachheit, Aufmerksamkeit und Aufrichtigkeit aus, wodurch in der Körperhaltung auch der Geist dementsprechend beeinflusst wird.

Im Zen ist die Atmung von großer Bedeutung. Von Natur atmet der Mensch ruhig und tief und im Zazen ist die Atmung das wichtigste Hilfsmittel bei der Übung der Aufmerksamkeit und Aufmerksamkeit ist die zentrale Haltung des Zens. Das Mark von Zazen ist die mentale Stille, nicht nachdenken mit dem Ziel einer gesammelten Aufmerksamkeit um zu einer Wirklichkeit zu kommen, die man mit dem Denken nicht erreichen kann.

Auf einer tieferen Ebene geht eine besondere Wirkung davon aus, wenn mehrere Personen gemeinsam meditieren. Wenn ein einzelner Mensch meditiert, kann sein Stillsein intensiv werden. Wenn man mit 10 Menschen meditiert wird die Stille 10-mal so intensiv was der Tiefe des Meditierens zugutekommt. Der menschliche Geist arbeitet wirksamer, wenn er gesammelt und geeint ist.

In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein zu der wöchentlichen Meditation in St. Vitus Dienstag um 19h. Ernst Rieser